Miteinander - Füreinander - Parteiunabhängig

Juli 2018

Liebe Gadnerinnen, liebe Gaadner!

Gestatten Sie uns, Ihnen ein paar Gedanken zur aktuellen politischen Diskussion in unserer Gemeinde mitzuteilen:

Die ÖVP Gaaden hat – wie schon mehrmals in letzter Zeit – ein neues Leitungsteam präsentiert. Dass dieses voll Elan an seine Aufgabe herangeht, ist verständlich. Wir begrüßen, wenn es einen Wettbewerb der Ideen gibt. Schön klingt auch, dass die ÖVP jetzt den Slogan „Gemeinsam für Gaaden“ verwendet (hier können wir uns den Hinweis nicht verkneifen, dass WIR GAADNER seit unserer Gründung vor 23 Jahren „Miteinander – Füreinander – Parteiunabhängig“ als Motto führen). Wir freuen uns, wenn jetzt, nach so vielen Jahren, auch die ÖVP sich zur Gemeinsamkeit bekennt.

Voraussetzung für eine gedeihliche Zusammenarbeit ist jedoch, dass die ÖVP in ihrem Parteiblatt und darüber hinaus einen korrekten Umgang mit Fakten pflegt. Dies ist leider nicht immer der Fall. Wir halten es im Sinne objektiver Information, auf die alle Gaadnerinnen und Gaadner Anspruch haben, für unumgänglich, Ihnen nachstehend zwei Beispiele von Fehlinformationen seitens der ÖVP mitzuteilen:

Erweiterung des Feuerwehrhauses:

Die ÖVP zeigt sich besorgt, dass „aus jetziger Sicht die schrittweise Bauumsetzung rund fünf Jahre dauern wird“. Schade, dass dieses wichtige Projekt derart abgewertet wird. Unser Bürgermeister hat in seinem Bürgermeisterbrief in den Gemeindenachrichten mehrmals festgehalten, dass das Projekt Schritt für Schritt geplant ist. Noch heuer ist mit der Fertigstellung des Rohbaus zu rechnen. Aufträge für die nächsten Schritte wurden schon im Gemeinderat vergeben – leider ohne Stimmen der ÖVP. Für das nächste Jahr ist die Fertigstellung und Eröffnung vorgesehen – selbstverständlich innerhalb des geplanten Kostenrahmens. Ist bei der ÖVP bereits in Vergessenheit geraten, dass es Bürgermeister Schramm war, der als eines seiner ersten Projekte nach seinem Amtsantritt das Projekt „Hortzubau Volksschule“ initiiert und zügig innerhalb des Kostenrahmens abgewickelt hat? Dass derselbe Bürgermeister ebenso die Sanierung des Amtshauses (neues Dach etc.)         durchgeführt hat? – Wir halten es für unfair, wenn die ÖVP der Gaadner Bevölkerung suggerieren will, dass für die Erweiterung des Feuerwehrhauses fünf Jahre ins Land ziehen werden.

Reifenwaschanlage im Steinbruch:

Bei Schlechtwetter kommt es durch die aus dem Gaadner Steinbruch herausfahrenden LKWs zu starken Verschmutzungen der B11 und der Sparbacher Straße. Bereits im Jahr 2014 hat Bürgermeister Schramm erhoben, dass eine Reifenwaschanlage die beste Lösung ist. Mehrfach hat er Gespräche mit der Geschäftsleitung des Steinbruchs aufgenommen und konnte schließlich erreichen, dass eine Waschanlage errichtet wird. Vom Auftreten des Problems bis zum heutigen Tag hat es seitens der ÖVP weder Vorschläge zur Problemlösung, noch irgendeinen Antrag im Gemeinderat oder -vorstand gegeben. 
Muss ja auch nicht sein! 
Aber bitte, dann nicht in das Parteiblatt hineinschreiben, dass die Reifenwaschanlage ein Projekt sei, das „von der ÖVP eingebracht wurde“. Sich mit fremden Federn zu schmücken ist nicht korrekt!

Liebe ÖVP, wir laden herzlich ein, ein echtes Miteinander zu beginnen!

Die Gemeinderäte der WIR GAADNER


Rätselspaß
für Groß und Klein


Aufgaben eines geschäftsführenden Gemeinderates

§ 37 der NÖ Gemeindeordnung

„Die Mitglieder des Gemeindevorstandes haben den Bürgermeister in Ausübung seines Amtes zu unterstützen.“

Zu Beginn einer Legislaturperiode weist der Bürgermeister jedem geschäftsführenden Gemeinderat einen Wirkungsbereich zu und dieser Gemeinderat ist für die Vorbereitung der Projekte in besagtem Bereich zuständig. Die von diesem ausgearbeiteten Unterlagen werden sodann dem Bürgermeister vorgelegt und erst dann ist der weitere Weg – z.B. eine Verkehrsverhandlung – möglich.

Es erscheint interessant, dass seit 3.3.2015 einem geschäftsführenden Gemeinderat der ÖVP seitens Bürgermeister Schramm u.a. die Bereiche Verkehrsangelegenheiten (Verkehrsinsel), Errichtung und Erhaltung von Radwegen sowie Oberflächen- und Fließgewässer zugewiesen wurden. Diese Aufgabe wurde seitens des geschäftsführenden Gemeinderates der ÖVP nicht wahrgenommen. Die in der letzten Aussendung der ÖVP angesprochenen Punkte Verkehrsberuhigung im Bereich Hauptstraße / Berggasse sowie der Radweg in die Hinterbrühl wurden jedoch von der ÖVP bis dato nicht bearbeitet.
Der gesetzeskonforme Weg ist, derartige Vorschläge, wie oben erwähnt, einzubringen und nicht – wie zuletzt von der ÖVP praktiziert – die Kommunikation über eine Parteiaussendung zu wählen.

Es ist sicher interessant für Sie – liebe Leserinnen und Leser – was in den Gesprächen über die Verkehrsentlastung (Verkehrsinsel) an der Kreuzung Hauptstraße / Berggasse, welche von der ÖVP in ihrer letzten Aussendung angeführt wurden, als Resultat herausgekommen ist.
Auch der Bürgermeister ist schon neugierig auf die angekündigten Unterlagen und Informationen, vor allem darauf, ob sich diese mit den bekannten Vorstellungen der Anrainer decken. Nach entsprechender Vorlage kann der reguläre Weg mit Planung und Einberufung einer Verkehrsverhandlung eingeleitet werden.

Seit Amtsantritt verfolgt Bürgermeister Schramm das Projekt „Radweg Hinterbrühl – Gaaden“. Es wurden mehrere Varianten mit konkreter Planung ausgearbeitet und auch die dementsprechenden Kosten evaluiert. Es gab mehrere persönliche Besprechungen mit der Straßenbauabteilung der Bezirkshauptmannschaft Mödling, einschließlich Anfragen bezüglich etwaiger Förderungen vom Land NÖ. Auch die nicht unerhebliche Problematik mit den Oberflächengewässern musste ausführlich besprochen werden.
Die letzte Planungsvariante war eine Trassenführung entlang der B11 (Stefanieweg). Dabei ist die Vorgabe, dass der Radweg 3m breit sein und jeweils beidseitig 1m Bankett frei bleiben muss, problematisch. Man kann sich unschwer vorstellen, dass zun einer solchen Realisierung das Felsmassiv abgetragen werden muss. Die Realisierung würde dermaßen viel kosten, dass eine Umsetzung lediglich mit massiver Unterstützung des Landes NÖ denkbar ist. Folglich führten Bgm. Schramm und Bgm. Moser (Hinterbrühl), die den Radweg ambitioniert unterstützen, Gespräche mit der Abteilung „RADLAND NÖ FÖRDERUNGSPROJEKTE“ der NÖ Landesregierung. Dort wurde unmissverständlich mitgeteilt, dass dieses Projekt dzt. nicht gefördert wird, da andere Projekte frequenzbezogen vorrangig sind.


Unser Gemeindewald

Neben dem unschätzbaren Erholungswert bringt er Holz und Geld Als zuständiger Gemeinderat und Vizebürgermeister möchte ich Sie über dieses Thema aus meinem Ressort etwas mehr informieren:

Die Holzwirtschaft wird von uns sehr geschätzt, da sie jährlich einen nicht unerheblichen Verkaufserlös für das Holz abwirft, was sich positiv auf unser Gemeindebudget auswirkt. Dabei macht den größere Anteil der Verkauf von Industrieholz aus. Den Gaadner Gemeindebürgern bietet er zudem die Möglichkeit zum Erwerb von kostengünstigem Brennholz – übrigens ca. 300 Raummeter im Jahr– welches nach wie vor gut angenommen wird.

An dieser Stelle wollen wir unserem Förster, Herrn Ing. Manuel Völkl, für seine hervorragende Tätigkeit herzlich danken. Monatlich wird der Gemeinderat mit dem „Forstbericht“ schriftlich über die Geschehnisse im Gemeindewald informiert. Ing. Völkl kümmert sich um einen guten Preis beim Industrieholzverkauf, die Wegesicherungen, die Fällungen, die Lichtungen von Altbestand zur Naturverjüngung, Bereitstellung des Holzes 2 Jahre im Voraus für den Scheiterholzverkauf, die Aufforstung – 2018 sind übrigens u.a. rund 6000 neue Bäume sowie die Forststraßenkontrolle und Instandhaltung geplant.

Sie sehen, unser Gemeindewald ist bei Herrn Ing. Völkl in sehr guten Händen. Er legt stets sehr großen Wert auf Nachhaltigkeit und langfristig zukunftsorientiertes Vorgehen.

 Univ. Prof. Dr. Franz Eckersberger Vizebürgermeister

 

Brückensanierung Wiesengasse  

In Ergänzung zu dem Artikel in der ÖVP Aussendung sind wir der Meinung, dass etwas mehr Informationen zu diesem Thema notwendig sind. 

Prinzipiell galt es abzuwägen, ob eine Sanierung oder Neuerrichtung der Brücke sinnvoll ist.
In mehreren Schritten hatten WIR beide Varianten genau zu prüfen und die notwendigen Gutachten bzw. Überprüfungsergebnisse abzuwarten. Erst dann stellte sich die Frage der Kosten und da schien uns die Sanierungsvariante mit ca. € 33.000,- die bessere Lösung zu sein, da die Neuerrichtung ca. € 180.000,- gekostet hätte. Eine Tonnageüberschreitung (von mehr als 14 Tonnen bisher) ist in den letzten Jahren lediglich ein Mal pro Jahr seitens der BH Mödling offiziell genehmigt worden, mit der Auflage, eine Unterstellung der Brücke wegen höherer Belastung zu errichten. Somit ist die zulässige Höchstbelastung von 25 Tonnen nach der Sanierung für die weitaus überwiegende Anzahl der Transportfahrzeuge ausreichend. Sollte es trotzdem zur Notwendigkeit einer höheren Belastung kommen, besteht noch immer die Möglichkeit einer kostengünstigen, vorübergehenden Verstärkung, welche unkompliziert bei der BH Mödling zu beantragen ist.


Haben manche Gaadner Bürger keinen Namen?

Es ist wieder eine anonyme Beschwerde in der Gemeinde eingegangen, in der sich der oder die betroffene Person beschwert, dass manche Gemeindebürger Steine oder andere Materialien auf der Straße lagern.

Dazu sei angemerkt: Gemäß § 90 StVO gibt es die Möglichkeit, eine Lagerung von Material auf öffentlichem Grund durch den Bürgermeister oder die BH Mödling erlauben zu lassen. Dann ist dies – unter bestimmten Auflagen – auch legal möglich.

Machen Sie davon Gebrauch, unser Bürgermeister hilft allen Gaadnern gerne weiter!


Kinderferienspiel 2018    

Voriges Jahr waren wir im Kletterpark Tattendorf und die Kinder haben diesen Erlebnistag sehr genossen – die großen mit Hochseilklettern und die kleinen beim Besuch der „Riesendinos“. Auf Grund des großen Interesses haben wir uns entschlossen, heuer auch wieder nach Tattendorf zu fahren und am 10. Juli ist es soweit. Die große Anzahl von Anmeldungen hat bestätigt – es ist die richtige Wahl.

„Kletter- und Dinopark Tattendorf“

Abfahrt: 10. Juli um 08:00 Uhr, Parkplatz Volksschule
Voraussetzungen für den Besuch des Kletterparks:
10 Jahre und Mindestgröße: 1,10m 

Der „Bambini-Parcour“, sowie der „DINO-Pfad“ sind für Kinder aller Altersgruppen geöffnet.
Die älteren Kinder können den Hochseilgarten des Kletterparks erkunden. Hier ist für jeweils 3 Kinder eine Begleitperson notwendig und vorgesehen, daher fahren 8 Personen von den WIR GAADNER mit. 

Zusätzliche Aufsichtspersonen sind natürlich herzlich eingeladen mitzufahren.
Für die jüngeren Kinder gibt es einen „Bambini-Parcour“ sowie den angeschlossenen „DINO-Pfad“, in dem sich T-Rex und seine Freunde niedergelassen haben. Verfolgt man ihre Spuren, könnte es sein, dass man ein Ei eines Dinosauriers findet. Vor der Heimreise gibt es noch eine Jause im Lokal des Parks. Sämtliche Kosten (inkl. Verpflegung) werden von den WIR Gaadnern übernommen. 

WICHTIG:
Sportkleidung und geschlossene Schuhe sind unbedingt notwendig. Bei der Anmeldung zum Ferienspiel wird im Gemeindeamt eine für die Benützung des Kletterparks notwendige Einverständniserklärung für Gruppenbuchungen ausgehändigt. 




WIR WÜNSCHEN SCHÖNE FERIEN UND
EINEN ERHOLSAMEN URLAUB!
Ihre „WIR GAADNER“



Aussendung: 
Rainer Schramm, Schlöglgasse 4, 2531 Gaaden - Univ. Prof. Dr. Franz Eckersberger, Hauptstr. 22a, 2531 Gaaden